Was einem so alles unterkommt ...
... als Tierarzt in der alltäglichen Praxis. Immer wieder einmal höre ich "so ein schöner Job!" wenn jemand erfährt, dass ich Tierärztin bin. Hier ein kleiner Überblick, was einem dabei so alles unterkommen kann.
Nur für starke Nerven!
Oft werde ich gefragt, ob es denn nicht schrecklich sei, Tiere in der Praxis zu euthanasieren.
Viel schlimmer sind jedoch die Patienten, die - aus welchen Gründen auch immer - viel zu spät, nach einem langen Leidensweg in katastrophalem Zustand in der Praxis vorgestellt werden.
NIcht immer hat man die Gelegenheit oder die Nerven ein seit Tagen im Schlamm festliegendes Pferd oder andere Erkrankungen im Bild festzuhalten. Vorrangig ist in diesem Fall, dem Tier zu helfen - in den meisten Fällen bedeutet das eine rasche Euthanasie.
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Ein weibliches Zwergkaninchen mit einem aufgebrochenen riesigen Gesäugetumor und massivem Madenfall. Vorgestellt in Seitenlage "Gestern war es noch ganz normal..."
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Und noch einmal ein armes Kaninchen - chronischer Durchfall, mangelnde Pflege und von Fliegenmaden übersät. Trotz intensiver Behandlung leider verstorben.
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Plattenepithelkarzinom an der Lidkante. UV-Licht der Sonne verursacht auch bei Katzen Hautkrebs - betroffen sind alle weissen exponierten Körperteile - Ohren, Nasenspiegel und Augenlider.
Eine rechtzeitige Behandlung führt zur Heilung - für diese Katze war es leider zu spät.
Behandlungsmöglichkeit:
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Und noch einmal ein grosses Plattenepithelkarzinom - diesmal am Ohr - und die Katze hat den Verlust ihrer Ohrmuschel gut überstanden.
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Katastrophales Gebiss bei einem Hund! Hier ist kein einziger der hochgradig schmerzenden Zähne mehr zu retten und man muss froh sein, den Hund vor einer Blutvergiftung zu bewahren.
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Sofortige Euthanasie.