Die Katze ist ein kleines Raubtier …

… und darüber können manche Katzenbesitzer so einiges erzählen.

Die Katze ist aber nicht nur ein Raubtier sondern durch ihre Kleinheit auch eine mögliche Beute für grössere Feinde. Auf diese Weise können natürlich schon einige der aggressiven Verhaltensweisen der Katze ganz gut erklärt werden.

Bevor wir und die einzelnen Arten von Aggression genauer betrachten vorab ein wenig zur Gefährlichkeit von Katzen.

Gefahr!

Katzen sind mit ihren spitzen Zähnen und scharfen Krallen ausserordentlich gut bewaffnet und bereits kleine Verletzungen können zu schweren Wundinfektionen führen. Die Wunden sind zwar scheinbar klein, aber oftmals sehr tief  – somit auch sehr schmerzhaft – und die Keime kommen an tiefere Strukturen wie Sehnenscheiden, Gelenkskapseln oder in die Muskulatur. Ein versteiftes Gelenk wäre in diesem Fall noch ein günstiger Ausgang – in schlimmeren Fällen kann es auch zum Verlust eines Fingers oder lebensbedrohlichen Blutvergiftungen kommen!

Wichtig:

  • Vor allem Biss- aber auch tiefe Kratzwunden von Katzen sollten unbedingt sofort ärztlich versorgt und mit einem Antibiotikum behandelt werden. Es kommt viel häufiger als bei Hundebissen zu schlimmen Wundinfektionen.
  • Offensichtlich drohende Katzen niemals berühren oder provozieren.
  • Aufgeregte Katzen nach einem Kampf oder in einer angespannten Verteidigungssituation (auch mit anderen Katzen) nicht berühren.
  • Unprovoziertes aggressives Verhalten von Katzen im Haushalt ernst nehmen und von einem Tierarzt beurteilen lassen.

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