Naturfotografie

Fotografiert habe ich schon immer – meine ersten Versuche mit der alten Voigtländer vom Papa in der braunen Kameratasche. Blende, Zeit und die 100 ASA vom s-w Film zum Einstellen.
Während des Studiums habe ich mir dann mit dem Begabtenstipendium eine Canon AE1 gekauft – ein erbärmliches 400mm Röhrchen neben einem Zoom 105-300mm oder so ähnlich. Damit habe ich unzählige Stunden in der Lobau verbracht.
Naturfotografie – Vögel und andere Tiere, ein paar Pflanzen – alles, was sich nicht schnell genug unsichtbar macht – waren neben meinen Katzen immer schon die wichtigsten Motive.
In meiner ersten Praxiszeit in Mariazell kamen dann immer wieder einmal Pflanzen dazu – eine Serie mit allen an die 40 verschiedenen Orchideen aus der Gegend hat es sogar einmal in eine Ausstellung der Sparkassa im Ort geschafft.
Nach einer völlig kamerafreien Phase für ein paar Jahre kam der Wiedereinstieg ins Fotografieren mit einer Olympus Digital Knipse, mit der ich viele Bilder für mein erstes Buch gemacht habe.
Aufgrund der miserablen Akkuleistung der Oly bin ich bald auf die kompakte Fuji F10 umgestiegen – der nach einem Display-Schaden meine immer noch innig geliebte Fuji F31fd nachfolgte. Alle Bilder meiner Wanderungen sind mit dieser kleinen Knipse im Automatik-Modus entstanden – wahrscheinlich an die 100.000 Auslösungen und tausende Kilometer durch die Wildnis, zu Fuss, mit Schneeschuhen, im Wüstensand mit Kamelen, im Kanu, beim Tauchen oder mit dem Rad.
Und irgendwann kam wieder die Lust nach mehr Kamera – mit der neuen Praxis, Partner und einer jungen Generation Katzen sind die langen Wanderungen vorerst nachrangig, dafür rücken die Tagesausflüge mit der Kamera in den Vordergrund.
Über die Bridge-Kameras Fuji HS10 und die aktuell noch im Einsatz befindliche Fuji HS50 war ich bald wieder zurück bei Canon – nun DSLR.
Kleine Vögel ganz gross – das war mein Wunsch und der Crop-Faktor der Canon 7Dii hilft da natürlich ein bisschen nach, wenn die 400mm des Canon 100-400ii nicht so ganz ausreichen. Im Sommer 2017 kam noch das wunderbare Geschenk eines Canon 300/2,8ii dazu.
Obwohl Landschaftsfotografie nicht ganz mein Thema ist, habe ich doch einmal versuchsweise ein Vollformat in Form der Canon 6D mit dem 17-40mm dabei. Und aktuell wirklich ein Lieblingsobjektiv – vor allem für die Katzenporträts – das 100/2,8 Makro!

In der Naturfotografie eine ganze Dimension weiter gebracht hat mich allerdings das kleine feine PopUp-Tarnzelt, mit dem man als Mensch einfach mal so verschwinden kann – für die meisten Vögel ist es überzeugend genug.
Sergey, unser Guide in Bulgarien meinte ganz trocken: wenn man sich die Brennweite nicht leisten kann, muss man einfach näher ran.
Und auch sein zweiter Standardsatz hilft, gelegentlich tolle Bilder zu machen: it’s harrd work.
Und ein dritter Grundsatz ist eine, vielleicht auch nicht ganz ernst gemeinte, Aufforderung von Arthur Morris: Crop the crap out of it!

Aktuelle Ausrüstung:

  • Fuji HS50
  • Canon 7Dii
  • Canon 6D
  • Canon 70-200/2,8ii
  • Canon 100-400ii
  • Canon 100/2,8 Makro
  • Canon 300/2,8ii
  • Canon 17-40
  • Canon 50/1,8
  • Canon 24
  • Canon TC 1,4ii
  • Stativ Manfrotto
  • Gimbal Lensmaster
  • Fernauslöser
  • Tarnzelt

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