Quer durch Zypern auf dem E4 (V)

10. Etappe Troodos – Lagoudera

Nach einer kuschelig warmen Nacht bin ich um 8:00 auf und bekomme wieder einen Tee zum Frühstück. Es wird entschieden abgelehnt, dass ich für die Nacht und Verpflegung zahle, ich bin zum Pre-Opening des Hotels eingeladen! Der Manager Mr. Lefkos erklärt mir noch den weiteren Weg und ich mache mich nach der gestrigen Asphalt-Tortur – nun beidseits – knielahm an den Abstieg vom höchsten Punkt des E4. 

Olympos 1951m – der höchste Berg Zyperns

In der Nacht ist die Temperatur bis auf -6° gefallen, alles ist gefroren und auch jetzt ist es noch eisig kalt. Der Wetterbericht, den mir Mr. Lefkos auch noch ganz aktuell vom Britischen Wetterdienst am Olympos Mountain ausgedruckt hat, verspricht ein paar schöne Tage.


Der Weg führt zunächst 2 km an der Strasse bergab, vorbei am unschönen Campingplatz und an der militärischen Sperrzone rund um die Kaserne (Fotografieren strengstens verboten) bis zu einem Parkplatz, von wo der E4 links abzweigt. Am angeschriebenen Picknickplatz Kambos tou Livadiou komme ich nie vorbei, aber der Ausblick auf den noch schneebedeckten Olymp und die angrenzende bizarre Landschaft ist in der Morgensonne wunderschön. Weiter bergab sieht es immer mehr nach einer Mondlandschaft aus. Neben einem Wassertank, aus dessen Überlauf ich auch Trinkwasser nehme, mache ich eine lange Pause für ein zweites Frühstück in der Mittagssonne. Vor allem das linke Knie besteht ausdrücklich auf Schonung und Pausen. Bis zur Forststation in Platania sind es noch 10 km, je nach Wetter und Verfassung gehe ich vielleicht noch ein Stück weiter.

Erosion allüberall – der Erdgeschichte zusehen

Nach dem grossen Picknickplatz von Platania ist die B9 zu überqueren und wieder einmal ist der einzige fassbare Hinweis auf den Weiterweg ein grünes Strassenschild, das 8 km nach Spilia, meinem nächsten Ziel, angibt. Mir ist bald klar, dass ich schon wieder nicht auf dem E4 bin, aber es ist der einzige Weg den ich finden kann. Immer wieder schwanke ich zwischen Zorn, Frustration und Resignation über die miserable Ausschilderung des E4. An der hübschen Kirche von Spilia gibt es einen Brunnen, wo ich mein Wasser auffülle. Am Weiterweg auf der Strasse frage ich eine Frau, ob der Weg wohl richtig sei und sie ruft ihren Sohn, der englisch kann. Während er sich mit mir unterhält und mir den Weg beschreibt, drückt mir seine Mutter nach und nach drei frisch geerntete Orangen in die Hand und als diese meine Hosentaschen ausbeulen, auch noch eine vierte. Ohne diese vielen bereichernden Begegnungen mit unglaublich netten Menschen wäre der E4 unerträglich.

Kirche von Spilia

Auf dem Sattel mit der Strassenkreuzung hinter Spilia finde ich wie angekündigt wieder Wegweiser für den E4 und jetzt geht es tatsächlich auf einem schönen Wanderweg zum Selladi Karamanli.

Ein richtiger Wanderweg!

Leuchtend roter Erdbeerbaum

Es ist kurz vor 16:00 und ich denke an ein frühes Camp, kann aber in dem steilen Gelände keinen geeigneten Platz finden. Innerhalb von Minuten zieht dichter Nebel über die Hänge und auch auf der anderen Seite von Selladi Karamanli in Saranti ist es trüb, ausserdem dicht besiedelt. Kurz nach Saranti steht die erste der Scheunendachkirchen, Agia tou Arakas, die zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt wurden.

Scheunendachkirche Agia tou Arakas

Agia tou Arakas

Haus über der Kirche

Die ist natürlich versperrt bzw. nur nach Voranmeldung zu besichtigen. Ich erwäge auf dem Hügel nebenan zu übernachten, aber das erscheint mir dann doch etwas zu auffällig. Nach einer kurzen Pause gehe ich weiter und finde ich eine Zeitlang sogar E4 Markierungen bis nach Lagoudera, aber die Abzweigung für den Weg zur nächsten Scheunendachkirche Stavros tou Agiasmati finde ich wiederum nicht. Jetzt wird es schon dunkel und ich befinde mich mitten in der Ortschaft Lagoudera. Auf einer brachliegenden Terrasse baue ich schliesslich mein Tarp 20m unterhalb der Strasse zwischen Dornensträuchern auf. Ich vertraue wieder darauf, dass mein weisses Tarp in diesem Gelände nicht weiter auffällt.

Mein Lagerplatz unterhalb der Strasse

24.2.

11. Etappe Lagoudera – Wald vor Agios Epifanios

In der Nacht regnet es, aber es ist warm. In der Früh scheint mir die Sonne ins Gesicht und ich sehe die Lage gleich sehr viel optimistischer. Schon vor 9:00 breche ich auf, zum Frühstück gibt es nur die restlichen zwei Orangen und ich male mir ein ausgedehntes Frühstück am Kloster Stavros tou Agiasmati aus. Auf der anderen Seite des Tales leuchten kleine Schilder zu mir herüber, die E4 Markierungen sein könnten und die Richtung könnte auch passen.

Blick zurück auf meinen Lagerplatz unterhalb der Strasse

Als ich auf der anderen Seite des Tales am Schild ankomme steht leider nur Game Reserve drauf. Auf dem Weg zurück nach Lagoudera kommt mir ein Mann mit PickUp entgegen und zeigt mir das Haus in der Ortschaft auf dem Berg, wo ich abzweigen muss. Der einzige Wegweiser an der Strassenmauer in der 180° Kehre (neben dem Postamt) ist wieder nur aus der Gegenrichtung zu sehen.

Hier ist tatsächlich eine Markierung – der Weg kommt von oben und biegt rechts ab

Friedhof hinterm Haus

Lagoudera

Der Nature Trail zum Kloster sind die mit Abstand schönsten 7 km des E4 – sanft bergauf durch Terrassen-Weingärten, über die Bergflanke bis auf 1200m, danach wieder durch Terrassengärten mit blühenden Mandelbäumen bis auf 800m bergab. Es ist warm, die Luft voller mediterraner Gerüche – es ist einfach nur köstlich. So habe ich mir den E4 in etwa vorgestellt …

Der schönste – kurze – Abschnitt des E4!

Wanderweg mit schönen Aussichten

Blick zurück zum Olymp

Auch Stavros tou Agiasmati ist verschlossen, aber es gibt einen schönen Rastplatz mit Wasser, an dem ich meinen Brunch mit Schokopudding, Tee und Cracker und eine lange Pause geniesse. Mittlerweile sind wieder dicke Wolken vor der Sonne und es ist nur mehr relativ warm, wenn ich mich an die Kirchenmauer lehne. Rund um mich gibt es nur Vogelgezwitscher und sonst Stille – ein herrlicher Ort.

Pause am Stavros tou Agiasmati

Weltkulturerbe und ich

Kurz vor 14:00 gehe ich wieder weiter, viele Kurven geht es auf der Forststrasse bergab bis zur Hauptstrasse 906, wo die LKWs mit gut 90km/h vorbeirasen. Eine Stunde geht der E4 so an dieser Strasse entlang – in der blumigen CTO-Broschüre wird das als „befestigter Weg“ beschrieben. An der Panagia Bridge gibt es direkt neben der Strasse einen Picknickplatz, wo ich eine Pause machen wollte, doch ein Beamter der danebenliegenden Forststation lädt mich ins Büro auf einen „coffee“ ein, den ich gerne als Tee haben möchte. Wir unterhalten uns ausgiebig über den E4 – endlich jemand, der sich freut meine Klagen und Beschwerden über diesen Weg anzuhören … und sie auch noch zu bestätigen! In all den Jahren sind nur sehr wenige Wanderer vorbeigekommen, letztes Jahr war ein Belgier unterwegs. Und es ist tatsächlich so, wie ich schon den ganzen Weg vermutet habe: EU-Geld und Papierplanung von ahnungslosen Nichtwanderern hat zu dieser Missgeburt geführt.

Affodil blüht schon

Er erklärt mir noch den weiteren Weg, der in seiner Jurisdiktion liegt und von ihm kontrolliert, markiert wird. Auch Campen ist – obwohl offiziell verboten – aus seiner Sicht kein Problem, es gäbe genug gute Plätze bevor ich in die nächste Ortschaft Agios Epifanios komme.

Nach gut einer Stunde bergauf habe ich schon Aussicht auf die Ortschaft und finde an einem lichten Kiefernhang eine kleine Mulde für ein Lager. Mit Steinen baue ich einen sicheren Feuerplatz um meinen Bushbuddy. Im Nordwesten gibt es bis in die Nacht ein grossartiges Lichtschauspiel mit Wetterleuchten in den Bergen.

Kleiner ebener Fleck im Kiefernwald

Mein abendliches Lagerfeuer im Bushbuddy

25.2.

12. Etappe: Wald vor Epifanios –  Picknickplatz Kionia

Es ist ein gemütlicher Morgen – als ich aufwache scheint noch die Sonne und ich habe keine Ahnung wie spät es ist, weil sich meine Suunto wieder verstellt hat. Kurz darauf kommt Wind und Regen auf und ich lese noch eine Runde im warmen Schlafsack, bevor ich endlich aufstehe, Porridge frühstücke und aufbreche.

Ein sonniger Morgen unterm Tarp – leider nur kurz

Auf der Sandstrasse geht es nach Agios Epifanios, eine kleine Betonstrasse im Ort bergab und da gibt es sogar einen Supermarkt (grosser weisser Block rechts der Strasse). Ab der Kreuzung geht es wieder an der Strasse 903 entlang. Meine beiden Knie, vor allem das linke, sind schwer angeschlagen und ich muss bei jedem Schritt aufpassen, dass es nicht nach hinten durchschnalzt.

Ein richtiger Canyon

Wanderung am Fluss entlang

Rechts zweigt der E4 auf eine Sandstrasse ab und geht an einem kleinen Fluss in einer tiefen Schlucht entlang. Nach rund einer Stunde bin ich an der nächsten Hauptstrasse 904 – mit jeder Menge rasantem Schwerverkehr in den unübersichtlichen Kurven. Nach ungefähr einem Kilometer müsste der E4 links abzweigen, aber der ganze riesige Waldhang ist abgebrannt und liegt als kahle, mit zahlreichen Forstwegen und Rückegassen aufgerissene Wunde vor mir. Es gibt nicht nur einen Weg sondern hunderte! Nach meiner begrenzten Karteninformation wähle ich nach 10 Minuten eine Abzweigung nach links und freue mich ungemein als nach einiger Zeit eine E4-Markierung wenigstens neben dem Weg auf dem Boden liegt – irgendwo hier verlief der Weg.

E4 mit LKWs teilen

Waldbrand vom vorigen Jahr

Die Forstarbeiter sprechen nur rumänisch und ungarisch, deren Chef weist mir den Weg zurück auf die Hauptstrasse. Nein – diesmal nicht! Ich folge einer Brandschneise extrem steil nach oben und wandere an einem Bergrücken entlang, in die gefühlt passende Richtung nach Fikardou bis es nicht mehr weitergeht und ich auf der anderen Seite des Rückens eine Forststrasse sehe.

Diese steile Feuerschneide gehts hinauf

Der steile Abstieg mit meinen schmerzenden Knien ist eine echte Herausforderung an meine Konzentration und Selbstbeherrschung. An der Strasse fällt die Entscheidung wo weitergehen auf rechts und es folgen wieder lange ausgezogene Kurven, es geht schliesslich bergab. Ich habe nicht die geringste Ahnung wo ich bin und so gehe ich so lange weiter bis ich auf ein Haus treffe. Die Hunde melden mich und der Mann erklärt mir wo ich bin – in Klirou. Jedenfalls gar nicht dort, wo ich hinwollte – nach Fikardou. Aber die Strasse da vorne, die würde mich nach ein paar Minuten dorthin führen … Also eigentlich kann er sich nicht festlegen, wie weit es ist, aber nicht weit.

Gassen von Fikardou

Die Karte sagt anderes und ich mache mich auf, entschlossen, die erste Möglichkeit einer Mitfahrmöglichkeit anzunehmen.

Schon nach wenigen Minuten kommt ein Auto, ein Soldat der Luftwaffe auf Urlaub nimmt mich mit. Er muss noch die Kindersitze abmontieren, dann geht es Kurve um Kurve um Kurve bis nach Fikardou, wo er mich vor dem Coffeeshop absetzt. Unterwegs erfahre ich, dass die Türken aus dem Norden kommen, um solche Feuer, wie das auf dem anderen Berghang zu legen. Ich führe diese Theorie auf seinen Job zurück und befinde trotzdem, dass er meinen heutigen Tag mit gut 7 km erspartem Strassenmarsch gerettet hat.

Zwischendecke – Restauration von alten Häusern

Es ist 14:00 (meine innere Uhr, auf die ich mich seit heute früh verlassen habe, war nur um 4 Minuten vorne) und ich gönne mir einen Lunch im Café von Fikardou, für draussen ist es zu ungemütlich kalt. Beim Eintreten werde ich grade noch so begrüsst und es wird mir auch gnädig gegönnt, ein paar Stück gegrillten Halloumi mit Paradeisern, etwas Brot und einen Tee um 8.- zu konsumieren. Eine seltsame und selten unfreundliche Begegnung hier in Zypern

Nach dem Snack besichtige ich das noch erhaltene ursprüngliche Dorf und die beiden restaurierten Häuser in Fikardou.

Eines der beiden restaurierten Häuser von innen (bevor ich wusste, dass Bilder verboten sind)

Blick zurück auf Fikardou

Auf einer Sandstrasse – ohne Markierung, aber der Besitzers des Coffeeshops meinte, sie wäre richtig – geht es über den Berg nach Lazanias, auch das ein recht gut in seiner ursprünglichen Struktur erhaltenes Dorf. Ein netter kleiner Steig führt ins Tal, über den kleinen Fluss und auf der anderen Seite wieder bergauf. Dies muss einer der alten Eselspfade zwischen den Dörfern sein, wie sie mir in Gedanken als E4 vorschwebten.

Lazanias – typischer Ofen für Kleftiko und Brotbacken

Dachkonstruktion

Haustür

Ein Gewitter zieht auf und auf halber Berghöhe ist es über mir: Donner, Blitze und ein kurzer heftiger Graupelschauer. Innerhalb weniger Minuten ist es vorbei, ich nur halb nass und bald wieder an der Strasse kurz vor dem Kloster Panagia Machaira. Es liegt einmalig schön und vermittelt Ruhe und Einkehr. So weit es erlaubt ist schaue ich mir den Innenhof und ein paar Innenräume an, ohne Bilder zu machen. Es ist gerade 16:00 und einer der Mönche läutet zum Gebet, dann macht er mit seinen Schlaghölzern eine Runde um die Kirche.

Der E4 folgt einem alten Pfad ins Tal

Beim Wasserfassen im Klosterhof unterhalte ich mich kurz mit einer Katze und dabei sehe ich das erste Mal eine feine Reaktion eines  der älteren Mönche, für die andere Menschen (und vor allem Frauen) sonst offensichtlich Luft sind.

Kloster Machairas

Es wäre schön hier in der Nähe zu übernachten, aber es gibt keine geeigneten Plätze.

Blick über die Dächer

Eigentlich ist es ein Neubau

Schön langsam hätte ich gerne einen Platz für die Nacht, aber es geht immer weiter bergauf in steiles Gelände, Strassenserpentinen ohne Ende, heftiger Wind kommt auf und es ist kalt. An einer Kreuzung entscheide ich mich erstmals bewusst, nicht der E4 Markierung noch weiter den Berg hinauf zu folgen – ich traue der Markierung nicht und weiss, dass ich auf der Strasse sicher an den Picknickplatz Kionia komme, wo ich hoffe einen Übernachtungsplatz zu finden.

Kionia in der Vormittagssonne

Kurz vor Einbruch der Dunkelheit bin ich endlich da und auf 1200m geht heftiger kalter Wind. Der Picknickplatz macht mir grosse Freude, er liegt windgeschützt in einem kleinen Waldstück und hat Terrassen, Wasser, Feuerstellen. Mir ist kalt und ich baue innerhalb weniger Minuten mein Tarp auf der untersten Etage ganz bodennah auf. Ab in den Schlafsack und die Erbswurst mit Couscous ist schon am Köcheln, anschliessend gibt es heissen Tee und Marzipan. Bis die Lampe ausgeht kann ich noch lesen bevor es eine lange, kalte Nacht wird.

Mein Lager am Picknickplatz Kionia

ppp

5 Kommentare

  1. So einen Erdbeerbaum hätt ich gern:-)

  2. . . . bevor es eine lange, kalte Nacht wird.
    Deswegen bevorzuge ich ein Zelt, ist auch nicht viel schwerer, aber man ist geschützter.
    Geht die Tour noch weiter ?

    Gruß Hans

  3. Etwas verspätet – aber in den nächsten Tagen geht es weiter!
    Und in meinem Schlafsack war die Nacht warm, nur draussen wars frostig 🙂

  4. Vielen Dank für die Berichte, die hilfreich für uns waren. Wir haben eben für 12 Tage den mittleren Teil der E4 von Klavdia (bei Larnaka) bis Ceddar Valley beendet. Mit der Beschilderung hatten wir überhaupt keine Probleme, vielleicht, weil wir aus der anderen Richtung kamen. Das Wetter war wunderbar (ein Monat später macht halt viel aus) und ganz allgemein hat uns der E4 Zypern sehr gut gefallen (wir würden als erfahrene Weitwanderer keineswegs von einer Missgeburt und einer Fehlplanung sprechen).

  5. Freut mich, dass es hilfreich war.
    Ich finde Zypern auch grossartig – landschaftlich (vom Sperrmüll abgesehen) und vom Wetter her wars es auch super, die Menschen umwerfend freundlich und hilfreich.
    Ob man überwiegendes Strassenwandern gut findet, ist sicher Geschmackssache – ich finde es schade, weil die Insel sicher mehr an schönen (alten) Pfaden zu bieten hätte. Der Weg ist auch von Larnaca nach Paphos beschrieben und ich habe dann auch die Markierungen oft in der umgekehrten Richtung gefunden.
    Und der Norden wird auch noch einmal dran kommen …

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